AV-Kicker
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Autor Thema: AV-Kicker -Zeitung Ausgabe II Januar 2011  (Gelesen 1405 mal)
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Der neue Brainsoft :) (lenex)


« am: 16. Januar 2011, 22:01:12 »

« Letzte Änderung: 31. Januar 2011, 08:43:13 von Brainsoft » Gespeichert

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« Antworten #1 am: 16. Januar 2011, 23:02:46 »

1. Vorwort

Wir möchten uns bei Euch für die positiven Anmerkungen der ersten Ausgabe bedanken. Ebenso danke für die nett gemeinte Kritik, die uns helfen wird.
Über Anregungen und Verbesserungsvorschläge die wir in die "Zeitung" aufnehmen können/könnten sind wir selbstverständlich höchst erfreut und wird die Qualität der AV-Kicker-Zeitung natürlich enorm steigern.
Die ersten Anfragen wegen Vereinsvorstellungen sind eingegangen, danke dafür. Wir werden zur gegebener Zeit darauf zurückkommen.
Diese Ausgabe enthält nicht mehr Themen, nur der Umfang der einzelnen ist deutlich größer. Plant viel Zeit zum Lesen ein.  Lach

Dazu dürfen wir ein neues Mitglied als Redakteur begrüßen.




Maxer

aktueller AVK-Verein: SpVgg Aue (Deutschland)
bisherige AVK-Vereine: FC Omonia (Zypern), SSC Palermo (Italien), VW Wolfsburg (Deutschland)
AVK-Erfolge: Aufstieg in die 1. Liga (Italien), Pokalsieger (Italien)
seit wann bei AVK: seit Saison 3

Der richtige Vorname: Max
Alter : 17
Geburtstag : 26. August
Wohnort: Leipzig
Kinder: Kein Interesse

Haustiere: 2 Hunde (Emma & Rex)
Beruf: Schüler
Traumberuf: Musiker
Hobbies: Musik, Sport
Worüber ich mich ärgern kann: Unehrlichkeit, Verrat, Manipulation
Worüber ich mich freue: Meine Familie, meine Band
Wie kam ich zu AVK: Glaube Bombi hat mich angestiftet

Lieblingsjahreszeit: Frühling-Sommer
Lieblingssänger/in (Band) : Creedence Clearwater Revial (CCR)
Lieblingsfarbe: grün
Lieblingsessen: Schnitzel
Lieblingsgetränk: Hasseroeder, Ramazotti, Wein, Apfel-Nektar Saft
Lieblingsauto: VW Golf
eigenes Auto/Moped: Simson S51
Lieblingsbuch: "Im Westen nichts Neues"
Lieblingsfilm: Apocalypto
« Letzte Änderung: 30. Januar 2011, 20:45:05 von Brainsoft » Gespeichert

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« Antworten #2 am: 16. Januar 2011, 23:30:51 »

2. Aktuelles aus der Welt

Tunesien - Ein Sieg für die Freiheit ?


Die Protestwelle ( Kundgebungen gegen Arbeitslosigkeit ) in Tunesien begann eine Woche vor Weihnachten, nachdem der im Zusammenhang mit einer polizeilichen Kontrolle erfolgte Selbstmord eines Studenten offenkundig wurde.

Nach der Protestwelle der Studenten und Bürgerrechtskämpfer, begannen Kundgebungen von den Gewerkschaften der Lehrer, der Post und der Ärzte im öffentlichen Dienst.
Strassenproteste an sich sind in Tunesien mit grossen Risiken für die Teilnehmer verbunden, weil die Sicherheitskräfte nahezu uneingeschränkte Vollmachten für die Repression ( Zurückdrängung, Unterdrückung, Hemmung ) haben. Nach den Menschenrechtsberichten des amerikanischen Aussenministeriums sind Berichte über Folter und Misshandlungen, insbesondere von politischen Häftlingen, häufig.

Der Präsident reagierte auf seine Weise: Er besuchte den verbrannten Mohamed Bouazizi vor dessen Tod im Krankenhaus und entließ einen Minister als Bauernopfer. Im Fernsehen wandte er sich an sein Volk, das ihm plötzlich nicht mehr gehorchen wollte, und versprach vollmundig milliardenschwere Investitionen in den vernachlässigten Provinzen.
Das Volk hatte die Nase voll, das Regime schlug zurück: mit Gummiknüppeln, scharfer Munition und Tränengas. Über Blogs und anonyme Profile bei Facebook und Twitter wurden immer neue Demonstrationen organisiert. Auch wenn es dabei immer wieder Tote gab: Selbst regierungstreue Gewerkschafter, Ärzte, Postbeamte trauten sich auf die Straße, Anwälte traten in den Generalstreik.
Allmählich handelte die Regierung: Tunesien lies Schulen und Unis schließen und versprach Jobs.
Die Armee schießt scharf, doch sie bekommt die Lage nicht unter Kontrolle: Längst ist aus den Jugendprotesten in Tunesien ein Aufstand gegen das Regime geworden. Zum ersten Mal in 23 Jahren scheint die Alleinherrschaft von Präsident Ben Ali ernsthaft bedroht. Die Revolte wird von Schmerz angetrieben: Jeden Tag gibt es neue Tote bei den Unruhen in Tunesien, jeden Tag deshalb neue Trauerzüge, die in Ausschreitungen enden. Dann laden wieder die Sicherheitskräfte durch, schießen in die Menge. "Ben Ali, Verschwinde!", skandieren die Demonstranten. Menschen fallen zu Boden, es fließt Blut.

In der dritten Woche des Tumults scheint die Staatsmacht in Tunesien kaum noch Herr der Lage zu sein. Der Fernsehauftritt Ben Alis am Montagnachmittag, der die Wogen glätten wollte, wirkte denn auch weit weniger souverän als üblich.
Nach den Unruhen in Tunesien hat Präsident Zine al-Abidine Ben Ali den Innenminister abgelöst. Nachfolger wurde der Staatssekretär Ahmed Friaa, teilte Ministerpräsident Mohamed Ghannouchi am Mittwoch mit. Zugleich habe der Präsident angeordnet, alle bei den jüngsten Krawallen Festgenommenen freizulassen. Vorwürfen der Korruption und des Fehlverhaltens von Beamten sollten in einem Untersuchungsausschuss nachgegangen werden. Gleichzeitig mit dem Minister wurde auch der Kommandeur des Heeres abgesetzt, General Rachid Ammar. Er soll Hemmungen gezeigt haben, Soldaten zur Unterdrückung der Unruhen einzusetzen, und nach tunesischen Quellen generell gegen "übertriebene Gewaltanwendung" gewesen sein. Ihm folgt Ahmed Chbir nach - der mutmaßlich schärfere Chef des militärischen Nachrichtendienstes.

Nach Angaben ihrer Organisation wollten sie über das berichten, was sich vor ihren Augen abspielt. Allein aus diesem Grund sind laut "Reporter ohne Grenzen" in Tunesien etliche Journalisten verhaftet worden. Ihnen werden Verstöße gegen verschiedene Gesetze vorgeworfen, zum Beispiel gegen das Versammlungsrecht. Die jüngste Verhaftung habe Nissar Ben Hassen getroffen – einen Radio- und Videojournalisten, der Bilder von Demonstrationen in der Stadt Chebba ins Netz gestellt hatte. "Reporter ohne Grenzen" zufolge setzen Sicherheitskräfte seit Beginn der teils gewaltsamen Demonstrationen Reporter im ganzen Land zunehmend unter Druck.

Nach dem Übergreifen der Proteste auf Tunis ist Militär ins Zentrum der tunesischen Hauptstadt eingerückt.
Am Mittwochmorgen fuhren Militärfahrzeuge vor der französischen Botschaft und der Zentrale des Staatsfernsehens auf – Soldaten patrouillierten vor den Gebäuden.
Bislang war es vor allem in den Vororten und den Aussenquartieren von Tunis zu Zusammenstössen gekommen. Dort gingen trotz Ausgangssperre auch in der Nacht Demonstranten auf die Strassen.
Nach wochenlangen, tödlichen Unruhen in Tunesien hat Präsident Zine el Abidine Ben Ali in einer Fernsehansprache indirekt seinen Verzicht auf eine weitere Amtszeit erklärt. Der 74-Jährige sprach sich am Donnerstagabend für eine Beibehaltung des erlaubten Höchstalters für Präsidentschaftskandidaten von 75 Jahren aus. Eine Kandidatur für eine weitere Amtszeit im Jahr 2014 wäre für Ben Ali damit nicht mehr in Betracht gekommen.

Der Druck des Volkes war zu groß: Tunesiens Präsident Zine el-Abidine Ben Ali ist nach tagelangen gewaltsamen Protesten gegen ihn zurückgetreten und hat das Land verlassen. Ministerpräsident Mohamed Ghanouchi erklärte im Staatsfernsehen, er habe vorübergehend das Amt übernommen. Ben Ali äußerte sich bislang nicht dazu. Ben Ali hatte am Freitagnachmittag die Regierung aufgelöst, Neuwahlen innerhalb von sechs Monaten angekündigt und den Ausnahmezustand ausgerufen. Anschließend hatte die Armee die Kontrolle über den Flughafen der Hauptstadt übernommen und ihn abgeriegelt.

Nach der Flucht des tunesischen Präsidenten Zine el Abidine Ben Ali ins saudi-arabische Exil herrschte am Samstagmorgen gespannte Ruhe im Land. In der Nacht war es ungeachtet der nächtlichen Ausgangssperre in Tunis erneut zu Unruhen gekommen.
Zunächst hatte Ministerpräsident Mohamed Ghannouchi am Freitag die Amtsgeschäfte übernommen. Am Samstag ernannte der Verfassungsrat den 77-jährigen Foued Mbazaa zum Interimspräsidenten. Die Ernennung des bisherigen Parlamentspräsidenten wurde im Staatsfernsehen bekanntgegeben. Mbazaa soll Neuwahlen vorbereiten. Ob dieser in der Lage ist, das Land zu beruhigen, ist fraglich. Er ist einer von Ben Alis Vertrauten und gilt als ebenso korrupt.

Immerhin steht jetzt fest: Eine Rückkehr Ben Alis ist ausgeschlossen. "Benavie" (etwa: Ben auf Lebenszeit), wie die Tunesier den Mann nannten, der sie 23 Jahre lang regierte, hat sich ins Exil abgesetzt. Weil Paris seinen alten Verbündeten am Ende fallen ließ, musste er nach Saudi-Arabien weiterfliegen. Das Land hat ein Herz für gestürzte Diktatoren.
Seine Frau Leila, deren Clan das Land wie ein Krake im Griff hatte, war schon vor Tagen nach Dubai geflohen. Ein Schwager Ben Alis wählte ein statusgerechtes Fluchtmittel: seine Luxusjacht. Andere Verwandte halten sich seit Tagen ausgerechnet in einem VIP-Hotel in Disneyland bei Paris auf. Einige Familienmitglieder hatten weniger Glück. Sie saßen schon im Flieger nach Lyon, doch der Pilot weigerte sich abzuheben. Die Passagiere hielten sie in Schach, schließlich wurden sie festgenommen. Aufgebrachte Tunesier sollen mit einer Liste der Clan-Mitglieder in den feinen Vororten von Tunis unterwegs gewesen sein und systematisch ihre Villen geplündert haben.

Zwei Tage nach der Flucht des Staatspräsidenten nehmen die Unruhen in Tunesien wieder zu. Die tunesische Polizei verhaftete einem Fernsehsender zufolge im Zuge der Ausschreitungen in dem nordafrikanischen Land am Sonntag vier Personen mit deutschen Pässen. Grund sei eine Schießerei in der Nähe der Zentrale einer Oppositionspartei in der Hauptstadt Tunis gewesen, berichtete das Staatsfernsehen unter Berufung auf Sicherheitskräfte. Aus Militärkreisen verlautete, dass Spezialeineinheiten auf ehemalige Mitglieder der Präsidenten-Leibgarde in einem Vorort von Tunis gefeuert hätten. Am Sonntag war tagsüber zunächst wieder etwas Normalität in der Hauptstadt eingekehrt.
In Tunesien kehrt etwas Ruhe ein. Nach dem Sturz von Präsident Ben Ali ist die alte auch die neue Machtelite.
Für Empörung sorgten Berichte, nach denen die Ehefrau Ben Alis vor der Flucht 1,5 Tonnen Gold ( Wert ca. 45 Millionen Euro ) von einer Bank abgeholt haben soll.
Die neue Regierung beschloss in einer ihrer ersten Amtshandlungen, sämtliche politischen Gefangenen freizulassen.
Nach einer unruhigen Nacht war es am Montag bei einer Kundgebung erneut zu Auseinandersetzungen gekommen. Rund 1000 Menschen zogen durch die Hauptstraßen von Tunis und forderten die Regierungspartei auf abzutreten: „Raus mit der RCD! Raus mit der Partei der Diktatur!“ Sicherheitskräfte setzten Wasserwerfer gegen die Demonstranten ein, die sich in der Nähe des Innenministeriums versammelten. Mit Schüssen in die Luft versuchten sie, die Menge auseinanderzutreiben.
Aus Protest gegen den Verbleib alter Kräfte an der Macht zieht die Gewerkschaft UGTT ihre drei Posten aus dem Kabinett zurück. Premierminister Ghannouchi hatte zuvor die Zusammensetzung der Übergangsregierung verteidigt. In vielen Städten gab es erneut massive Proteste.

Im Rausch der Freiheit

Sie dürfen offen ihre Meinung sagen, über den Clan des geschassten Diktators lästern - und Hoffnung in die Zukunft setzen: Nach Jahrzehnten der Unterdrückung erleben die Menschen in Tunesien nun politischen Wandel. Der bleibt ohne wirtschaftliche Hilfe aus Europa jedoch gefährdet.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten an der Macht, hat der Clan von Ben Ali und seiner zweiten Ehefrau Leila Trabelsi die Maghreb-Nation systematisch ausgenommen und das Geld zugriffssicher im Ausland angelegt: Auf über fünf Milliarden Euro schätzt das US-Magazin "Forbes" den angehäuften Reichtum von Tunesiens früherem Dauer-Präsidenten und seiner Familie.
Zu ihren Besitztümern gehören Apartments in den schicksten Vierteln von Paris, ein Chalet im Nobel-Skiort Courchevel, Villen an der Côte d'Azur und Millionenbeträge auf Konten in Frankreich. Astronomische Summen seien nach Dubai und Malta geflossen, berichten Pariser Medien. Auch in Argentinien soll die Herrscherfamilie Immobilien besitzen.

In Tunesien überschlagen sich die Ereignisse. Interimspräsident Mebazza und Ministerpräsident Ghannouchi kündigten ihren Austritt aus der Partei RCD an. Damit wollen sie sich von der Ben-Ali-Partei distanzieren und die Übergangsregierung retten. Die Bevölkerung hofft auf Ruhe.

Gestürzter Machthaber kann in der Schweiz nichts mehr abheben, EU-Staaten könnten bald folgen - Situation im Land beruhigt sich langsam.

Es war seine erste Ansprache an die tunesische Nation - und Interimspräsident Mebazaa versprach einen "totalen Bruch mit der Vergangenheit". Er werde alles tun, um eine Trennung von Staat und Partei zu erreichen. Seine Übergangsregierung entließ fast 2000 politische Gefangene.
Fünf Tage nach dem Sturz Ben Alis waren am Mittwoch zahlreiche Geschäfte und Cafés der Hauptstadt wieder geöffnet. Die meisten Tunesier gingen auch wieder zur Arbeit. Die Atmosphäre in Tunis war wesentlich entspannter als in den vergangenen Tagen. Zwar gilt die Ausgangssperre weiter, aber künftig erst ab 20 Uhr. Viele Händler klagen über Einbußen durch die Schließungen der vergangenen Tage.
Gegen den ins Exil nach Saudi-Arabien geflohenen Ex-Präsidenten Ben Ali wurde ein Ermittlungsverfahren in Tunesien eröffnet. Dieses soll klären, ob der 74-Jährige und seine Familie illegal Vermögen anhäuften und ins Ausland schafften.
In Tunesien haben einem TV-Bericht zufolge alle Mitglieder der Übergangsregierung die Partei des gestürzten Machthabers Zine al-Abidine Ben Ali verlassen. Das berichtete das Staats-Fernsehen am Donnerstag. Auch die tunesische Nachrichtenagentur TAP berichtete, die Mitglieder der RDC in der Regierung seien von ihren Aufgaben innerhalb der Partei zurückgetreten. Die Minister kamen damit Forderungen von Demonstranten entgegen.
Mehr als 30 Familienangehörige von Tunesiens gestürztem Präsidenten Ben Ali sind unterdessen in den vergangenen Tagen festgenommen worden. Es werde eine Untersuchung eingeleitet, um die 33 festgenommenen Angehörigen des nach Saudi-Arabien geflohenen Staatschefs der Justiz zu übergeben, berichtete das tunesische Fernsehen am Donnerstag unter Berufung auf eine Quelle in den Behörden.

Eine Woche nach dem Sturz von Präsident Ben Ali haben die Tunesier um die Toten des Volksaufstands getrauert. Im ganzen Land hingen die Flaggen auf Halbmast. Die ersten freigelassenen politischen Häftlinge kehrten zu ihren Familien zurück. Demonstriert wurde auch - in friedlicher, feierlicher Stimmung.
In Tunesien bekommen die Demonstranten gewichtige Unterstützung: Die einst gefürchtete Polizei solidarisiert sich mit ihnen. Sie forderten die Schaffung einer Gewerkschaft, bessere Bezahlung sowie den Rücktritt aller in Ben Alis Partei verbliebenen Regierungsmitglieder. Dazu stiegen viele auf ihre Polizeifahrzeuge und schwenkten Transparente und Fahnen.
Tunesien kommt nicht zu Ruhe: Am Wochenende haben wieder Tausende Bürger ihre Wut über die Übergangsregierung auf die Straße getragen.
Die Massenproteste richten sich gegen Mitglieder der Führungsriege um Ex-Präsident Zine al-Abidine Ben Ali, die weiter in dem nordafrikanischen Land den Ton angeben wollen.

Hunderte Tunesier hatten trotz einer nächtlichen Ausgangssperre demonstriert und den Rücktritt der Übergangsregierung gefordert. Vor dem Amtssitz von Ministerpräsident Mohammed Ghannouchi bauten sie in der Nacht zu Montag Zelte auf und rollten Schlafsäcke aus.
Viele der Demonstranten waren am Wochenende als Teil eines "Karawane der Freiheit" genannten Protestzuges aus den armen Regionen Zentraltunesiens nach Tunis gekommen. Dort hatten vor einigen Wochen die Unruhen begonnen, die zum Sturz von Staatschef Ben Ali geführt hatten. Die Demonstranten fordern eine "saubere" Regierung ohne Vertreter des gestürzten Regimes. Sie wollten nicht abziehen, bevor die Übergangsregierung gestürzt sei, verkündeten die Demonstranten nach Berichten des Senders France Info.

Nach dem Sturz des Diktators mehren sich die Anzeichen, dass die neue Freiheit in Tunesien Bestand hat - dank der Armee.
Nachdem die Tunesier vor zehn Tagen den Diktator Zine El Abidine Ben Ali gestürzt hatten, sah es zunächst so aus, als würde sein Apparat an der Macht bleiben: Ben Ali hatte Tunesien 23 Jahre lang regiert, seine Getreuen hatten den ganzen Staat im Griff. Der Premierminister der Übergangsregierung, Mohammed Ghannouchi, war seine rechte Hand. Auch der jetzige Präsident Foued Mebazaa ist ein Vertreter des alten Systems. Doch mittlerweile mehren sich die Zeichen, dass die Interimsregenten es ernst meinen mit der Demokratisierung. Es bleibt ihnen auch kaum etwas anderes übrig: Die Straße macht weiter Druck - und das Militär, das jetzt die Zügel im Land in der Hand hält, lässt das Volk gewähren.

Die tunesische Übergangsregierung hat einen internationalen Haftbefehl gegen den gestürzten Präsidenten Zine el Abidine Ben Ali und seine Frau Leila Trabelsi beantragt. Ben Ali und mehrere weitere Familienmitglieder würden wegen Bereicherung und illegaler Devisentransfers gesucht, sagte der tunesische Justizminister Lazhar Karoui Chebbi am Mittwoch in Tunis.


Demonstranten erkämpfen Regierungsumbildung

Die "tunesische Revolution" - wie sie die Menschen in dem Land selbst bezeichnen - hat offenbar Erfolg: Zwei Wochen nach der Flucht des gestürzten Präsidenten Zine El Abidine Ben Ali wird die junge Übergangsregierung massiv umgebaut. So bleibt zwar Ministerpräsident Mohammed Ghannouchi an der Spitze, doch zentrale Ministerposten, die bislang Vertraute des gestürzten Präsidenten innehatten, werden neu besetzt.
Ghannouchi teilte die mit Spannung erwartete Kabinettsumbildung am Abend in einer Ansprache im Fernsehen mit. Einen Wechsel gab es unter anderem bei den Schlüsselressorts Inneres, Äußeres, Verteidigung sowie Finanzen. Diese Posten hatten Minister inne, die vor dem Sturz des Regimes Mitglied in der Regierungspartei RCD waren.

Lage in Tunesien entspannt sich
Räumung des Regierungsviertels in der Hauptstadt Tunis


Wie geht es weiter, was wird noch alles kommen ?

Die Welle schwappte auch auf andere arabische Länder über. Was passiert dort, wird es so wie in Tunesien ?


Dieses Thema ist zur Zeit sehr aktuell und jeder der möchte, kann sich überall darüber infomieren.
Wir hoffen, dass wir Euch einen kleinen Einblick darüber geben konnten.



erstellt von Brainsoft
« Letzte Änderung: 30. Januar 2011, 17:16:44 von Brainsoft » Gespeichert

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« Antworten #3 am: 17. Januar 2011, 12:25:24 »

3. Interview mit Irli, dem Supermanager, der als erstes Stärke 100 erreichte



Hallo Irli,
schön das Du wieder als Irli bei AVK bist, auch wenn Dein Abgang weiterhin nicht nachzuvollziehen ist.
Wieso kamst Du zurück und warum als Leonell ?

Hey Braini alte Socke.
Mich freut es auch. Mein Abgang damals hatte viele Gründe und geht die Öffentlichkeit nichts an.
Aber das Spiel hatte halt so seinen Bann und Biggys hartnäckiges "Nerven" hatte Erfolg  Lach , sodass ich zurück kam.
Dachte mein alter Acc sei gelöscht und daher dachte ich mir was Neues aus. Leonell sollte mein zukünftiger Junge werden, aber es ist ja nun ein Mädchen.
Da aber mein Acc doch noch da war, ist alles zurück verwandelt worden...


Die Gründe wollte ich auch gar nicht in Erfahrung bringen. War ja Deine Entscheidung.
Warum bist denn nicht gleich als Irli zurück ?
GW zum Vaterdarsein.   Lach

Noch nix ganz Vater. Erst noch "ist im Bauch Vater" 23Woche...

Weil ich erstmal "heimlich" reinschnüffeln" wollte, ob eine Wiederkehr ok ist! Lach


Achso, ja dann freu Dich auf schlaflose schöne Nächte und alles was danach kommt.
Ich freu mich jeden Tag über meine kleine.
Nun zum Thema zurück.   Lach
So einer bist also   . Anscheinend hat es sich dann aber gelohnt, sonst wärst nicht in Wales ?
Warum eigentlich Wales und was hat Dich damals geritten, Deinen Spieler so zu pushen ?

Ohja. Viele alte Freunde sind noch hier. Spiel ist deutlich vorangeschritten und macht mega Spaß.
Warum es dann Wales geworden ist, ist so eine Frage. Vielleicht daher, da ich hier mit dem SC Carmathen aus einem Drittligisten einen Doublesieger gemacht habe. Zwinkernd
Und Rhyl ist ein Verein der lange mein "Konkurrent" im damaligen Kampf war. Hatte eine schöne Zeit mit Rauschi gehabt damals!

Mein Spieler gepusht? Hauptsächlich, weil ich das Spiel durch diese Investition auf meine Weise unterstützen wollte...


Du bist aber auch ein Weltenbummler und man kann davon ausgehen, dass Du bald woanders bist.   Lach
Richtige Konkurrenz hast ja nun nicht, willst bestimmt erstmal alles in Ruhe machen aufgrund der ganzen Änderungen oder ?
Bereust Du es etwas, dass Du gedangen bist oder sagst Dir, es war richtig, denn jetzt fängst wieder mit 100% an ?
Du warst lange weg, was hat sich für Dich am deutlichsten verändert ?

Oje. Wo soll ich da anfangen, wenn ich es kurz halten will Huch
Also, klar war ich schon bei vielen Vereinen. Habe aber auch viel erreicht und suchte nur immer eine neue Herausforderung. Hier wird mein Ziel ein internationaler Titel sein.
Und klar. Erstmal werde ich alle Neuerungen in Augenschein nehmen.
Bin vor allem über die Öffnung der Gebote, die Clans und über Steuern positiv überrascht.
Negativ fällt mir auf, dass noch immer Spieler nach einer roten Karte weiterspielen und vor allem gerade Spieler mit Karten dann auch die sind, welche in dem Spiel eine Verletzung haben....


Nichts negatives sagen, wird gleich gelöscht.  
Es kommen noch genug Sachen, die uns frohlocken lassen.
Ein internationaler Titel wird schwer, weißt ja selbst. Willst Du dazu wieder auf User setzen ?

Ich werde auf jeden Fall ein paar User einbauen. Erste Verhandlungen laufen.
Jedoch ein reines Userteam kommt erstmal nicht in Frage...


Gestandene oder Aufbauen ?
Bist erste Liga und willst da auch bleiben, verständlich.
Denkst Du ein Abschied bei Geburt Deiner Tochter ist ausgeschlossen ?

Sowohl als auch. Sprich, wenn sich einer der "alten" User bei mir meldet, sage ich nicht nein.
Aber ich werde niemanden abwerben. Daher läuft es aufs "Aufbauen" hinaus.
Und klar, bleibe gerne lieber in der ersten Liga, sollte bei der Konkurrenz auch nicht zu einem Problem werden^^

Wenn meine Tochter da ist, wird vielleicht etwas weniger Zeit da sein, aber erneut die Segel werde ich nicht streichen!


Du kannst es ja und daher wirst schnell Anlaufstation für User sein.   Daumen
Das Du bleiben willst, hört sich gut an. AVK weiß auch was Sie an Dir haben.
Ich bedanke mich für das knappe Interview und überlasse Dir jetzt den Abschlußakkord.

Es wäre schön, wenn ich tatsächlich einige Nachwuchsgranaten an Land ziehen kann.
Gerade dein Verein, oder Plata und Rostock sind die, welche es von Anfang an richtig gemacht haben und wohl auf lange lange Zeit das Geschehen hier bei AV bestimmen werden...
An die heranzukommen wird ein Ziel von mir sein!

Danke dir, dass du mir schon einen Tag nach dem Comeback Aufmerksamkeit geschenkt hast! Daumen




Interview von Brainsoft
« Letzte Änderung: 29. Januar 2011, 14:57:15 von Brainsoft » Gespeichert

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« Antworten #4 am: 17. Januar 2011, 12:26:05 »


Die Geschichte von La Plata

Von der Provinz zum Topteam

La Plata ist die Hauptstadt der Provinz Buenos Aires, Argentinien. Sie liegt noch innerhalb des Ballungsraums der Landeshauptstadt Buenos Aires, dessen Zentrum etwa 60 Kilometer nordwestlich der Stadt liegt.

Gerüchten zu Folge sollen Spartas Nachkommen rund um Leonidas Frau nach Argentinien gezogen sein um dort ein neues Sparta aufzubauen. Knapp 2500 Jahre später sollte Sparta in einem neuen Land, mit neuem Namen und neuem König wieder zurück zum Ruhm kommen.

BigSexy kehrte als Nachkomme von Leonidas in seine Fußstapfen und folgte dem Ruf seiner Vorfahren und kehrte am 5.Juni 2009 zurück nach Plata. Er musste sich dem führenden König Bombi von Mendoza stellen. Nachdem BigSexy seine Ausbildung wie einst die Spartaner abgeschlossen hatte wurde es immer schwieriger von König Bombi seine Vormachtsstellung zu halten. Nachdem König Bombi um seinen Ruf bangen musste und einer Unterwerfung für ihn nicht in Frage kam verlies er Mendoza in Richtung Europa.

Von nun an war BigSexy der König von Plata das neue Argentinische Oberhaupt. Doch das war ihm irgendwann nicht mehr genug, er suchte sich wie einst Leonidas die besten Kämpfer zusammen. Nun sind es keine 300 sondern nur noch 14 Plataner die mit ihrem König auf dem Weg zu mehr Ruhm und macht sind.

Mit ikas hat der König von Plata den besten Kriegsher an seiner Seite den man sich vorstellen kann, er peitscht seine Krieger jedesmal weiter nach vorne. In anderen Ländern traut man sich langsam nicht mehr den Namen La Plata in den Mund zu nehmen, er verbreitet Angst und Schrecken. In der Liga seit über 60 Spiel ungeschlagen, im Pokal konnte man die letzten 30 Pokalspiele gewinnen woraus 4 Pokalsiege entstanden.

Plata ist kein Verein, Plata ist eine Religion
 Grinsend


Das sind die 13 Plataner die mit ihrem König auf den AV-Thron unterwegs sind:


Die Vergangenheit von Plata in Zahlen
« Letzte Änderung: 31. Januar 2011, 08:11:00 von Brainsoft » Gespeichert

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« Antworten #5 am: 17. Januar 2011, 12:26:41 »


in
Schweden 2011


Die Handball-WM 2011 fand vom 13. bis 30. Januar 2011 in Schweden statt. 24 Mannschaften kämpften in vier Vorrundengruppen um die ersten drei Plätze, die für den Einzug in die Hauptrunde berechtigten. Die Mannschaften auf den Rängen vier bis sechs spielten im President’s Cup Platzierungsspiele aus.Die Hauptrunde bestand aus zwei Gruppen á sechs Teams, von denen sich die zwei besten für das Halbfinale qualifizierten. Das Finale und das Spiel um Platz drei fand am 30. Januar in der Malmö Arena statt.


Aufstellung der Deutschen Mannschaft

    * Johannes Bitter
    * Silvio Heinevetter
    * Pascal Hens
    * Uwe Gensheimer
    * Oliver Roggisch
    * Dominik Klein
    * Adrian Pfahl
    * Sebastian Preiß
    * Jacob Heinl
    * Holger Glandorf
    * Sven-Sören Christophersen
    * Patrick Groetzki
    * Michael Kraus
    * Christian Sprenger
    * Lars Kaufmann
    * Steffen Weinhold
    * Michael Haaß



Wir gehen mehr auf unser Team ein, aber patzte ein Favort, waren wir auch zustelle.  Lach



Die Weltmeisterschaft 2011 in Schweden hatte am 13.01.2011 begonnen. Das erste Spiel bestritt der Gastgeber Schweden gegen Chile und gewann erwartungsgemäß mit 28:18.
Deutschland startete mit einem 30:25 in die WM gegen Ägypten. Zwar fand man in genügend Schlagzeilen, dass Deutschland konzentriert und auch sehr diszipliniert gespielt hatten, so war es für mich ein schlechtes Spiel der Deutschen, denn Ägypten war nicht allzu stark.
In den anderen Spielen gab es am ersten Spieltag keine Überraschung.
Schweden stand bei der Handball-WM im eigenen Land, nach dem zweiten Spieltag, kurz vor dem Einzug in die Hauptrunde. Der Rekord-Europameister gewann gegen die Slowakei deutlich. Österreich musste eine unerwartete Niederlage gegen Japan einstecken.
Das Spiel Ungarn gegen Norwegen war bis zum Ende spannend, auch weil Ungarn mit 0:6 hinten lag, aber dann dennoch mit 26:23 gewann.
Deutschland hatte auch das zweite Spiel gegen den vermeintlich leichten Gegner Bahrain souverän mit 38:18 gewonnen. Nachdem sie in den ersten Minuten gleich ein paar schnelle und unnötige Gegentore bekommen haben, hatten sie danach das Spiel komplett im Griff, dennoch waren sie für mich auch in diesem Spiel nicht überzeugend.  
Zittersieg für Spanien, relativ lockerer Erfolg für Frankreich: Die beiden Titelanwärter hatten ihre Pflichtaufgaben bei der Handball-WM in Schweden unterschiedlich gelöst. Ex-Weltmeister Spanien gewann in der "deutschen" Gruppe A nur mit Mühe und dank eines starken Schlussspurts gegen Afrikameister Tunesien in Lund mit 21:18 (9:7). Titelverteidiger Frankreich dagegen bezwang Ägypten in Kristianstad am Ende souverän mit 28:19 ( 12:8 ).
Die deutschen Handballer hatten ihr drittes WM-Vorrundenspiel bei der WM in Schweden verloren und durch die Niederlage beim Zeitstrafen-Festival von Kristianstad den vorzeitigen Einzug in die Hauptrunde verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand unterlag dem Olympiadritten Spanien 24:26 (13:13) und kassierte nach zuvor zwei Siegen die erste Niederlage des Turniers. Dabei verspielte der Ex-Europameister in der Schlussphase eine Drei-Tore-Führung.
Vizeweltmeister Kroatien hatte bei der Handball-WM in Schweden als erste Mannschaft die Hauptrunde erreicht.
Am 5. Spieltag dieser Handball WM hatten insgesamt 6 Partien stattgefunden. Es waren die Spiele der Gruppe B und D. Bei dem Spiel Schweden gegen Argentinien kam es auch zu einem kleinen Wundern und zwar konnten die Argentinier die Schweden mit 27 zu 22 besiegen Ich muß sagen ein wirklich schönes Spiel, nur wer damit gerechnet hatte das Schweden so durchgeht, der lag falsch. Das junge schwedische Team hat noch genug zu lernen. Deutschland hatte spielfrei und konnte sich aufs Spiel gegen Frankreich einstimmen.
Die Quote für Deutschland lied auch zum Einsatz ein.  Lach  Nur wurde man ab der zweiten Halbzeit dafür bestraft.  
Das Spiel Deutschland gegen Frankreich war von Anfang an ein taktisch geprägtes Spiel. Trotz die Partie hart umkämpft war, war es ein sehr faires Spiel. So bekam im Gegensatz zum Spanien-Spiel nur ein Spieler eine Zeitstrafe in der ersten Hälfte.
Nach der Pause gab es in der Partie nur eine Richtung - auf das Tor von Heinevetter. Frankreich dominierte das Spiel nach Belieben. Von den deutschen Spielern und auch Führungsspielern war wenig zu sehen. Das DHB-Team konnte den Franzosen einfach nichts entgegen setzen und verloren deshalb mit 23:30. Eine schlimme Niederlage, die aber auch in dieser Höhe völlig verdient war.
Das letzte Spiel in der Vorrunde ein Endspiel !!!
Trotz guten anfangs Minuten ließ das Team von Heiner Brand in der Mitte der ersten Hälfte wieder nach, sodass der Trainer gleich nach 13 Minuten eine Auszeit nahm, um dem Team nochmals deutliche Anweisungen zu geben. Danach spielte Deutschland wieder konzentrierter und kam zu einer verdienten Halbzeit Führung von 15:12.
Die zweite Halbzeit fing zum Glück für Deutschland so an, wie die erste endete. Das deutsche Team war im Spielaufbau besser und konzentrierter als die Tunesier. Hinzu eine super Leistung von Torwart Bitter und das DHB-Team konnte sich eine deutliche Führung herausspielen. Das Team hat nach den letzten zwei Niederlagen Charakter gezeigt und das Spiel völlig verdient auch in dieser Höhe mit 36:26 gewonnen.
Das deutsche Mannschaft nahm keine Punkte mit in die Hauptrunde !!!

Deutschland steht in der Hauptrunde!!!


Abschlusstabellen Vorrunde

Gruppe A

PlatzMannschaftSpieleS U N      ToreDifferenzPunkte
 1.      5410  159:106   +53  9
 2.      5410  139:110   +29  9
 3.      5302  151:125   +26  6
 4.      5404  115:139   -24  2
 5.      5104  114:137   -23  2
 6.      5104  105:166   -61  2

Gruppe B

PlatzMannschaftSpieleS U N      ToreDifferenzPunkte
 1.      5500  157:119   +38  10
 2.      5401  148:133   +15  8
 3.      5302  139:136   +3  6
 4.      5203  141:161   -20  4
 5.      5104  144:148   -4  2
 6.      5005  131:163   -32  0

Gruppe C

PlatzMannschaftSpieleS U N      ToreDifferenzPunkte
 1.      550  181:117   +64  10
 2.      5311  148:109   +39  7
 3.      5211  139:139   +-0  5
 4.      5203  100:109   -9  4
 5.      5203  132:123   +9  4
 6.      5005  77:180   -103  0


Gruppe D

PlatzMannschaftSpieleS U N      ToreDifferenzPunkte
 1.      5401  142:112   +30  8
 2.      5401  143:123   +20  8
 3.      5311  133:114   +19  7
 4.      5212  137:128   +9  5
 5.      5014  128:156   -28  1
 6.      5014  117:167   -50  1


Nach den zwei Niederlagen in den Vorbereitungsspielen hieß der Gegner der Deutschen wieder Island. Aber wie heißt es so schön- alle guten Dinge sind drei …
Nachdem Island in den ersten Minuten mit 0:2 führte, legten die Deutschen einen zwischenspurt hin und kamen zu einem 6:2. Das deutsche Team war im Vergleich zu den Vorrundenspielen nicht wieder zu erkennen, spielte sehr starken Handball und nütze ihre Chancen eiskalt. Leider wieder nur bis kurz vor der Pause, so dass Island zur Halbzeit wieder auf 2 Tore ran kam- zum Halbzeitstand von 15:13.
In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild. Das deutsche Team kämpfte und spielte sehr konzentriert. Trotz Island zwischendurch mal wieder zum Ausgleich kam, behielt das DHB-Team die Nerven und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. In den entscheidenten Momenten war es dann auch Heinevetter, der sein Kasten sauber hielt und Großchancen abwehrte. So kam es zu einem verdienten Sieg von 27:24, und zu den ersten 2 Punkten in der Hauptrunde.
Ein hammergeiles Spiel und ein überragender Heinevetter, da ging mir doch einer ab.  Lach
Vorzeitig konnten sich der Gastgeber Schweden und auch Dänemark für das Halbfinale qualifizieren. Schweden bezwang Kroatien mit 29:25 und stand somit seit zehn Jahren mal wieder in einem Halbfinale bei einer Weltmeisterschaft- und das noch als Gastgeber.
Dänemark setzte sich gegen Australien souverän mit 31:24 durch und hat nun 7 von 7 Spielen bei der WM gewonnen.
Im Spiel Deutschland - Ungarn, sind die Ungarn in das Spiel richtig gut gestartet und konnten gleich mit 4:1 in Führung gehen. Daher hatte Heiner Brand auch schon nach 7 Minuten seine Auszeit genommen, und das deutsche Team noch einmal wach gerüttelt. Ab der 10. Minute konnten die DHB Jungs dann sogar in Führung gehen. Aber Deutschland konnte sich leider nicht richtig absetzen, da sie einige Chancen im Angriff nicht genutzt hatten. Deutschland konnte aber trotzdem mit einer 12:10 Führung in die Pause gehen.
Nach der Halbzeit hatte die deutsche Mannschaft wieder ziemliche Probleme gut in das Spiel zu finden, wie es bereits am Anfang der Fall war. Nach 40 Minuten konnte Ungarn dann sogar in Führung gehen. Danach war das Spiel immer extrem knapp. Aber leider hatte es doch nicht mehr für einen Sieg der Deutschen Mannschaft gereicht. Das Spiel endete mit 25:27 für Ungarn.  Weinen
Die beiden letzten Halbfinal-Teilnehmer der Handball-WM in Schweden stehen fest: Spanien ließ Island keine Chance und besiegte die Skandinavier mit 32:24. Im Abendspiel schlug Frankreich Norwegen mit 31:26 (17:14). Frankreich dominierte die Begegnung nach anfänglichen Schwierigkeiten und untermauerte seine Titelambitionen lange Zeit eindrucksvoll.
Deutschland hat sich in seinem letzten Hauptrundenspiel alles andere als mit Ruhm bekleckert. In einem aus deutscher Sicht schwachen Spiel verlor das DHB-Team verdient mit 35:25.
Dem deutschen Team fiel im Abschluss kaum was Brauchbares ein, so kam es zu extrem vielen Fehlwürfen und zu einem verdientem Halbzeitstand aus Norwegischer Sicht von 17:13.
Auch in der zweiten Hälfte gab es kein anderes Bild. Die Mannschaft von Heiner Brand schien eingeschüchtert und brachte wieder viel zu wenige Bälle in das Tor der Norweger.
Das deutsche Team hat bei der WM zwei Gesichter gezeigt. Nach deutlichen und chancenlosen Niederlagen, ein Klasse Spiel gegen die Isländer.. Was aber unter dem Strich viel zu wenig für die Ansprüche der Deutschen ist.


Deutschland nimmt an den Platzierungsspielen um Platz 11 teil!!!



Abschlusstabellen Hauptrunde

Gruppe 1

PlatzMannschaftSpieleS U N      ToreDifferenzPunkte
 1.      5410  160:129   +31  9
 2.      5410  148:127   +21  9
 3.      5203  137:141   -4  4
 4.      5203  127:147   -20  4
 5.      5104  133:143   -10  2
 6.      5104  124:142   -18  2

Gruppe 2

PlatzMannschaftSpieleS U N      ToreDifferenzPunkte
 1.      5500  155:131   +24  10
 2.      5302  127:124   +3  6
 3.      5212  142:129   +13  5
 4.      5203  123:129   -6  4
 5.      5113  127:139   -12  3
 6.      5014  117:139   -22  1

Das deutsche Team gewann das Spiel um Platz elf gegen Argentinien mit 40:35. Die Partie sollte noch ein positiver Abschluss bei dieser WM werden, doch trotz des Sieges kann man es nicht so sehen. Die deutsche Mannschaft spielte schwach und konnte sich nicht in der regulären Spielzeit gegen die Außenseiter aus Argentinien durchsetzen.  Nachdem es nach 60 Minuten unentschieden stand (27:27), mussten die Teams in die Verlängerung. Doch selbst nach der ersten Verlängerung stand Deutschland noch nicht als Sieger fest. Es stand wiederum unentschieden (31:31) und so ging es in die zweite Verlängerung. Nachdem die Argentinier dann quasi stehend K.O. waren, konnte sich das deutsche Team aufgrund seiner Fitness absetzen und das Spiel mit 40:35 für sich entscheiden.
Ein gutes Spiel, und ein versöhnlicher Abschluss war es aber trotzdem nicht.

Deutschland beendet die Weltmeisterschaft 2011 in Schweden auf dem elften Rang.  Weinen

Platzierungsspiele

Spiel um Platz 23 : -   33:23
Spiel um Platz 21 : -   28:18
Spiel um Platz 19 : -   29:30
Spiel um Platz 17 : -   35:39
Spiel um Platz 15 : -   24:29
Spiel um Platz 13 : -   23:26
       Spiel um Platz 11 : -   40:35 n.V.
       Spiel um Platz  9 :   -    32:31 n.V.
Spiel um Platz  7 :   -   31:28
Spiel um Platz  5 :   -   33:34

Spiel um Platz 3

-   23:24

Finale

-    37:35 n.V.


Glückwunsch dem alten und neuen Weltmeister






erstellt von Brainsoft
« Letzte Änderung: 30. Januar 2011, 20:00:49 von Brainsoft » Gespeichert

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« Antworten #6 am: 30. Januar 2011, 23:49:58 »

6. Dioxin - Bitte was ?


1. Was ist Dioxin?

Dioxin ist im heutigen Sprachgebrauch ein Sammelbegriff für chemisch ähnlich aufgebaute chlorhaltige Dioxine und Furane. Heute wissen wir, dass es wohl das stärkste Gift ist, das von Menschenhand erschaffen wurde und das es überall in der Umwelt als potentiell verbreitetes Gift einen traurigen Ruhm erlangt. Wer sich mit Chemie auskennt, kann auch folgende Formel entziffern:

2,3,7,8 - Tetrachlordibenzodioxin.

Diese trat aus einem Reaktor in der Chemiefabrik Icmesa im italienischen Seveso aus. (10. Juli 1976).

Von da an erlangte die Stoffgruppe der Dioxine allgemeine Bekanntheit. Ursache für das Unglück war ein durch Überhitzung entstandener Überdruck im Produktionssystem. Tage nach dem Unglück starben viele Vögel und Kleintiere an den Folgen der ungewollten Verbreitung des Giftes. Bei etwa 190 exponierten Personen wurden Fälle von Chlorakne festgestellt, die bei akuter Dioxinvergiftung auftritt. Sie zeigt sich äußerlich als eitrige Geschwüre, die monate- bis jahrelang nicht ausheilen.

Das "Seveso-Gift" (2,3,7,8 TCDD) ist schon in kleinen Mengen extrem giftig. Durch Dioxine können Hautschädigungen wie z.B Chlorakne
,
Störungen des Immunsystems, des Nervenssystems, des Hormonhaushalts und die Reproduktion der Enzymsysteme mit all ihren Folgen hervorgerufen werden. In Seveso z.B hat sich nach der Dioxin-Katastrophe das Geschlechtsverhältnis bei den Geburten verschoben. Männer, die zum Zeitpunkt der Dioxinkatastrophe noch jung waren, zeugten mehr Mädchen.
Die größte Gefahr besteht darin dass das Dioxin im Körperfett gespeichert wird, sich dort anreichert und nur sehr langsam wieder abgebaut wird.

2. Was ist passiert?
Der Skandal um vergiftete Eier verunsichert viele Deutsche. Doch wer trägt Schuld an dieser Kontamination? Auf der Suche nach dem Schuldigen schaltete sich die Politik mit ein: Der Bundestag hat sich mit dem Skandal beschäftigt und sich über schärfere Kontrollen ausgesprochen.

Ein neuer Dioxin Skandal, jetzt in Köln, erschüttert Deutschland: Hühner, Puten und Schweine haben auf deutschen Bauernhöfen vergiftetes Futter zu Fressen bekommen. Die Ursache: Ein Futtermittelhersteller aus Schleswig-Holstein verwendete technische Fette aus der Diesel-Produktion für die Herstellung der Tiernahrung.
Der Mann der für den Skandal verantwortlich sei: Siegfried Sievert (58)



3. Was kann man in Zukunft dagegen tun?

Ziel muss es sein in den kommenden Jahren den Dioxinverbrauch der Menschen in der Umwelt zu senken. Immer noch große Teile der Bevölkerung nehmen täglich mehr Dioxin zu sich als es die Vorsorgewerte der WHO empfehlen. Da auf der ganzen Welt die Dioxine in der Umwelt verbreitet sind und sich diese nur sehr langsam wieder abbauen, müssen Vorkehrungen getroffen werden das diese nicht in die Nahrungskette gelange. Wie aber Dioxinskandale aus der Vergangenheit zeigen, sind verunreinigte Futtermittel häufig der Anfang und somit die Ursache für die Verseuchung von Lebensmitteln. So müssen also die Futtermittel in Zukunft stark kontrolliert und das Produktionsverfahren so geregelt werden, dass eine Kontamination möglichst gering gehalten wird.


erstellt von Maxer
« Letzte Änderung: 31. Januar 2011, 08:03:12 von Brainsoft » Gespeichert

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